Pressemeldungen

Ein ‘Vor-Drucker’ mit ökologischem Bewusstsein

Profil: Werner Hintsteiner will mit seiner Firma promoteXx auch Märkte jenseits der Grenzen erobern.

Der umweltbewusste Veredler. Werner Hintsteiner fasziniziert die Werbe- und Marketingbranche mit ökologisch korrektem digitalen Bekeidungsdruck.

Wien. Am Anfang war das Shirt. Ab Oktober 2002 offeriert der Villacher Werner Hinsteiner - schon zu Schulzeiten von der kreativen Arbeit mit Farben fasziniert - seinen Kunden via Internet individuelle T-Shirts und überzeugte der ORF bzw. dessen Marketingfirma ORF-Enterprise von der Qualität seiner Produkte ...

Quelle: Medianet, 6. Februar 2015
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Österreichischer Textilveredler rüstet weiter auf

Promotexx war 2012 der europaweit erste Anwender der Avalanche 951; jetzt gehört die Firma mit der Investition in die Avalanche 1000 wieder zu den Vorreitern im digitalen Bekleidungsdruck.

Wie Promotexx-Geschäftsführer Werner Hintsteiner berichtet, hat sich der Digitaldirektdruck bei Promotexx im Jahr 2013 zur umsatzstärksten Veredelungsart entwickelt und den Siebdruck überflügelt – Tendenz stark steigend. Die Kornit Avalanche 951 sei im vergangenen Jahr durchschnittlich im Eineinhalb-Schichtbetrieb gelaufen. „Dies ist für das erste Jahr nach der Anschaffung als Erfolg zu bewerten“, zeigt er sich zufrieden.

Höhere Produktivität als Investitionsgrund
Der Grund für die Investition in die schnellere Avalanche 1000 war seinen Aussagen zufolge vor allem die höhere Produktivität bei farbigen und schwarzen Textilien pro Operator.
Mit dieser sei er bei der Avalanche 951 nicht zufrieden gewesen. Der Betrieb der neuen Avalanche 1000 habe hingegen beim Druck auf dunkle Shirts zu einer Steigerung der Produktivität um circa 100 Prozent geführt. Die Produktivität beim Druck auf weiße Textilien hätte sich natürlich auch verbessert; dies sei aber nicht der ausschlaggebende Faktor für die Anschaffung der Avalanche 1000 gewesen.
Die höhere Produktivität ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Avalanche 1000 im Vergleich zu dem Modell 951 mit doppelt so vielen Druckköpfen arbeitet. Mittlerweile sorgen 6 CMYK-Druck-Köpfe und 8 Weiß-Köpfe für einen sehr hohen Output – und das, wie Werner Hintsteiner betont, „bei ausgezeichneter Qualität“. Die Avalanche 951 hat eine Druckbahn von circa 7 Zentimetern, die Avalanche 1000 eine Bahn von etwa 12 Zentimetern; das heißt, die Maschine druckt in einem Zug 5 Zentimeter mehr. Zudem wurde eine neue Serie von Druckköpfen – konkret die Spectra Polaris Köpfe – in die Avalanche 1000 eingebaut. Sie würden bei dieser Geschwindigkeit eine noch bessere Qualität bringen. Auf weiße T-Shirts kommt Promotexx mit der Maschine bei einem Format von 40 mal 50 Zentimetern auf einen Output von circa 150 Shirts pro Stunde. Für Motive im A4-Format liegt dieser Wert gar bei 200 Stück. Bei farbigen Shirts beträgt die Produktivität bei den genannten Formaten 70 beziehungsweise 100 Exemplare. „Der Produktionsoutput bezieht sich auf unsere Xact-Qualität – alles zu besten Einstellungen.“
Zu den weiteren Verbesserungen gegenüber der „alten“ Avalanche zählt der Kopf hinter Promotexx das interne Luftbefeuchtungssystem . Dies stelle ein nettes Zusatzfeature dar und funktioniere sehr gut. Es garantiere eine optimale Luftbefeuchtung. Schließlich spielt die optimale Luftfeuchtigkeit im Digitaldruck eine große Rolle, da es sonst zu partiellen Druckdüsenausfällen kommen kann. Bei der Avalanche 951 hatte Promotexx provisorische, externe Luftbefeuchter zum Einsatz gebracht.

Zudem seien die internen Prozesse bei der Avalanche 1000 nochmals verbessert worden. Purge und Pre-Treatment würden nun - optimiert auf Druckprozess – schneller funktionieren. Weiter führt Werner Hintsteiner aus, dass die Software auf das Doppelpaletten-System so abgestimmt sei, dass der Primer-Prozess immer circa 10 Sekundenvor Beginn des Druckprozesses beginnt, was den Vorteil eines optimalen Primer-Auftrags mit sich bringe.
Natürlich hat Werner Hintsteiner vor seiner Investition in die neue Avalanche auch andere Maschinen unter die Lupe genommen. „Wir haben uns die Aeoon Kyo Serie in Kramsach angesehen. Die Kyo 12 mit integrierter Pre-Treatment Station war unser Benchmark zur Avalanche 1000. Die Maschine war eine Überlegung wert“. Für die Aeoon hätten die günstigeren Tintenpreise und die vermeintlich höhere Produktivität gesprochen. Er habe sich aber letztendlich aufgrund des besseren Pre-Treatmentsystems, der GOTS-zertifizierten Tinte und den bereits guten Erfahrungen mit den verlässlichen Lösungen des renommierten Herstellers Kornit für die Avalanche 1000 entschieden. Darüber hinaus bevorzugt er das Nass-in-Nass-Drucksystem von Kornit, bei welchem die Farbe auf den nassen Primer gedruckt wird.

Stärkung gegenüber ausländischer Konkurrenz
Werner Hintsteiners Kalkulation zufolge sollte die tägliche Produktion bei ungefähr 800 Positionen liegen, damit sich die Investition in die Avalanche 1000 für Promotexx rechnet. Allerdings hänge dies auch von der Größe der durchschnittlichen Aufträge ab. „Bei 100 Stück sind die Margen natürlich höher als bei 1.000 Stück.“ Das Marketing spiele dabei eine zentrale Rolle. Um diese Menge täglich zu produzieren, gelte es, den europäischen Markt zu bedienen. Hierfür seien ein mehrsprachiger Internetauftritt, Messebesuche, die Intensivierung des Wiederverkäufersystems und PR unerlässlich. So kündigt Werner Hintsteiner auch an, in diesem Jahr eine Filiale in Hamburg zu eröffnen, um den deutschen Kunden noch mehr Service bieten zu können. „Heutzutage werden sehr viele Aufträge in Niedriglohnländer ausgelagert. Die Positionierung als flexibler, regionaler, hochwertiger und ökologischer Textilveredler ist daher umso wichtiger.“
Für die Textilveredler aus dem deutschsprachigen Raum steige vor allem die Konkurrenz zu Lohndruckern in Niedriglohnländern innerhalb Europas. Eine hohe Anzahl von Produktionen würde nach dorthin vergeben. Viele Unternehmen bieten nach Werner Hintsteiners Einschätzung Siebdruck an, „aber die wenigsten produzieren noch selbst – gleichzeitig wird der Markt aber immer schnellebiger.“ Es sei jedoch kaum möglich, die geforderte Flexibilität in Bezielen. Und hier spielt der Digitaldruck bei dem österreichischen Unternehmen eine wesentliche Rolle. Im Wiederverkäufersegment könne es nun dank der Avalanche 1000 „mehr als nur konkurrenzfähige Preise beim 4-Farb-Direktdruck auf farbige Textilien“ anbieten. Durch die höhere Produktivität der Maschine sei romotexx in der Lage gewesen, die Preise für Wiederverkäufer um circa ein Drittel zu senken, was bedeutet, dass ein A4-Druck nun schon ab 1,40 Euro zu haben ist. Durch die Stärkung der Technologieführerschaft komme es außerdem zu wesentlichen Synergien mit anderen Veredelungsarten. Dies stärke den Umsatz und lasse Promotexx zusätzliche Marktanteile gewinnen. XDIe höhere Produktivität in Kombination mit günstigeren Wiederverkäuferpreisen und einer wachsenden Nachfrage in diesem Segment lassen mich frohen Mutes in das neue Jahr schauen“, kommentiert Werner Hintsteiner.

Trend hin zu Biomaterialien
Als einen der die Gegenwart bestimmenden Trends nennt Werner Hintsteiner die ökologische Textilveredelung; sie werde immer mehr zum mainstream. Mittlerweile betrage der Umsatz von Biomaterialien bei Promotexx bereits circa 50 Prozent. „Seit 2013 haben wir unseren ökologischen Standard mithilfe der GOTS-Zertifizierung für unsere Kunden objektiviert“, berichtet er. Als vielversprechend erachtet der Geschäftsführer von Promotexx auch den Großformatdruck auf Textilien. Hier erwartet er ein hohes Wachstum. Natürlich gebe es bei größeren Mengen den Rollendigitaldruck, aber die Nische zwischen 10 und 200 Exemplaren pro Motiv bearbeite kaum jemand. Eine von diversen Marktanalysten vorausgesagte Entwicklung, dass in Zukunft auch der Digitaldruck auf außergewöhnliche Materialien wie zum Beispiel Leder, Leinen oder Seide zunehmen wird, sieht Werner Hintsteiner allerdings nicht. Der Anteil der zu bedruckenden restlichen Materialien abseits von Baumwolle und Polyester sei verschwindend gering und komme eigentlich nur beim Großformatdruck vor. Wichtiger als die Materialien selbst sei vor allem ihre technische Ausrüstung. Jedes abweichende Material müsse zuvor getestet werden – dies mache Kleinstserien eher unrentabel. Als interessante Materialien für den Druck mit den Kornit-maschinen erachtet er dennoch Seide und Denim.

Siebdruck bleibt weiter wichtig
Zwar ist Werner Hintsteiner der Ansicht, dass mit der Anschaffung der Avalanche 1000 die Produktivität im Digitaldruck dem Siebdruck in seinem Unternehmen jetzt kaum mehr nachsteht – „bei besserer Qualität und das alles im GOTS_zertifizierten Textildruck“ ; ein Siebdruckkarussell hat er aufgrund der Neuinvestition allerdings nicht abgeschafft. „Siebdruck wird im Bereich der Textilveredelung immer eine gewichtige Rolle spielen“, ist der Promotexx-Chef überzeugt. Die hohe Produktivität in Kombination mit dem um vieles günstigeren Farben werde sicherlich auch in absehbarer Zukunft für das Siebdruckverfahren sprechen. Um zu entscheiden, ob Promotexx einen Auftrag mittls Siebdruck oder Digitaldruck produziert, kalkuliert Werner HIntsteiner den Job zu Selbstkosten für sich und vergleicht die Spannen. Der Siebdruck ommt dann bei größeren, unkomplizierten Jobs zum Zug. Die Lieferzeit, die Anzahl der Farben und der Kunde spielen dabei eine Rolle. Bei etwas komplizierteren Kunden sei der Digitaldruck von Vorteil. Druckgrößen und farben können nämlich einfach ohne aufwendige neue Sieberstellung geändert werden. Bei großen Rahmenaufträgen spiele dann der Siebdruck seine Vorteile aus. Arbeitsbekleidung zum Beispiel bedruckt Promotexx grundsätzlich mit dem abriebfesteren Transfersiebdruck. Teure Träger wie Jacken und Sweater ebenso. Im Direktsiebdruck bedruckt der Textilveredlungsspezialist vor allem T-Shirts und Baumwolltaschen.

Quelle: SIP Fachmagazin für Siebdruck & Digitaldruck Ausgabe 1.2014
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GOTS-Zertifizierung für Textildruckereien

Gerade in der Textilindustrie herrschen noch immer bedenkliche Produktionsstandards. Kinderarbeit und sehr schlechte soziale Standards sind leider keine Ausnahme. Der GOTS Standard kontrolliert Arbeitsbedingungen, Arbeitssicherheit und Verarbeitung bei den produzierenden Textilherstellern und spiegelt im Textilbereich die höchsten Umwelt – und Sozialstandards wieder. Ziel ist es eine faire und ökologischere Herstellung zu garantieren. Eine nachhaltige, ressourcenschonend Produktion soll dem Konsumenten Alternativen zum Mainstreamkonsum anbieten und wieder ein bewusstes Einkaufen ermöglichen. Bei einem Einkaufspreis von wenigen Euro für ein T-Shirt im Einzelhandel ist ein Textil kaum mehr etwas wert – wenn man darüber nachdenkt kann in einem solchen System keine faire Entlohnung bzw. umweltschonende Verarbeitung möglich sein. Im ökologischen Bereich ist besonders die Verunreinigung des Grundwassers durch Pestizide beim Anbau von herkömmlicher Baumwolle alarmierend. GOTS zertifizierte Baumwolle kommt ohne chemische Pestizide aus, stattdessen werden natürliche Schädlingsbekämpfer wie Pheromone oder Niemöl verwendet. Auf sozialer Ebene geht es um faire Entlohnung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken sowie ein absolutes Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit.

Quelle: Biomagazin, 12.09.2013
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Bio bis zum letzten Arbeitsschritt

Die neue Xact-Technologie gibt es hierzulande nur bei promoteXx

Wien. Vor zehn Jahren hat promoteXx als kleiner Ein-Mann-Betrieb für Textildruck angefangen, heute hat Gründer Werner Hintsteiner zehn angestellte um sich und ist zum Mittelständler aufgestiegen. Aber nicht dieses Wachstum ist das eigentlich Besondere an dem Unternehmen aus Wien Britittenau, sondern der Weg zum biologisch einwandfreiem T-Shirt, der konsequent verfolgt wird. Ein großer Schritt wurde im Februar gemacht, als mit der Kornit Avalanche 951 die weltweit größte digitale Direktdruckmaschine angeschafft wurde. promoteXx ist bislang der einzige Anbieter, der über ein solches Gerät verfügt und den „Xact-Kornitdruck“ im Programm hat. Damit ist man auch Vorreiter bei der Textilveredelung, die mit dem Golbal Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert ist. „Diese entspricht den strengsten ökologischen Richtlinien der Textilindustrie. Neben den ökologischen Aspekten setzt diese Drucktechnikneue Standards in Sachen Farbbrillanz und Detailtreue“, erklärt Hintsteiner. „Trotz des Verzichts auf chemische Weichmacher, sogenannte Phthalate, wirkt der Druck nicht steif, sondern verfügt über eine besonders angenehme Haptik und ist elastisch.“ Die Farbe sei damit nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Haut der Mitarbeiter und der Kunden unbedenklich.

Ohne Schadstoffe
Die Phthalate sind Bestandteil herkömmlicher Plastisolfarben, aber in letzter Zeit als gesundheitsschädigend in Verruf gekommen. Noch werden diese Farben von den meisten Textildruckereien verwendet, da sie günstiger sind als schadstofffreie Druckfarben. Babykleidung, die besonders strengen Richtlinien unterliegt, darf gar nicht mit phthalathaltiger Farbe bedruckt werden. Bei promoteXx wird bei allen Produkten auf konventionelle Farben verzichtet, das gilt auch für das Siebdruckverfahren, bei dem das neue Farbsystem EPIC eingesetzt wird, das den phthalathaltigen Farben in Haptik und Deckkraft um nichts nachsteht.

Quelle: medianet, 16.10.2012
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Bekleidungsdirektdruck in neuen Produktivitätssphären

Mit der Avalanche hat Kornit einen Bekleidungsdirektdrucker im Programm, den man fast schon als industrielle Maschine bezeichnen kann. Wir haben mit zwei Anwendern des Systems gesprochen.

Quelle: SIP Fachmagazin für Siebdruck & Digitaldruck 28. Jahrgang Ausgabe 5.2012
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Frischer Wind

Ein Hirsch aus silbernen Strasssteinen, ein buntes Bandlogo oder ein edler Firmenschriftzug aus Flock – so vielfältig wie die T-Shirt-Motive sind auch die Möglichkeiten, diese zu veredeln. Promotexx aus Wien hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch die letzten Gestaltungsgrenzen zu sprengen und die Veredelung von T-Shirts in allen Formen und Farben für jeden Geldbeutel erschwinglich zu machen. Ein persönlicher und individueller Service steht dabei im Mittelpunkt des Unternehmens. Schließlich ist die schönste Veredelung nichts wert, wenn sie nicht den Vorstellungen des Kunden entspricht. So gibt es nicht nur im Web, sondern auch in der Wiener- Zentrale einen übersichtlichen Schauraum, mit T-Shirt-Samples und Druckarttechniken.

Es war einmal
Aber von vorne: Der heute 33-jährige Werner Hintsteiner war schon zu Schulzeiten von der kreativen Arbeit mit Farben fasziniert. Seine ersten Erfahrungen im Bereich des professionellen Textildrucks generierte er während eines Praktikums in einer österreichischen Textildruckerei. Die Leidenschaft für das tägliche Experiment – den Textildruck –, ging dem Absolventen auch während seines Betriebswirtschaftsstudiums nicht verloren. 2002 wagte er es schließlich, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und gründete das Ein-Mann- Unternehmen Promotexx. Den ersten Drucker stellte er in sein eigenes 45 qm großes Apartment. Seitdem hat sich einiges geändert: So ist Promotexx nach stetiger Vergrößerung auf ein Produktionsareal von 180 qm Fläche und an drei Standorten in Wien, Graz und Villach angewachsen. Es ist zu einem elfköpfigen, mittelständischen Wiener Vorzeigeunternehmen in der Textilveredelungsbranche geworden. Hintsteiner verrät sein Erfolgsgeheimnis: »Die unglaubliche Entwicklung von Promotexx ist einerseits dem hohen Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter und andererseits der Portfolio-Erweiterung durch den Digital-Direkt- Druck-4C zu verdanken.«

Nichts ist unmöglich
Mit seinem hochmodernen Maschinenpark bietet das Textilunternehmen heute ein breites Produkt-Portfolio. Arbeitsbekleidung wird mit Transfers der neuesten Generation und der fast automatischen Inominiprint VS3PA abriebfest veredelt. Sportbekleidung wird mit haptischen Flockeffekten aufgewertet. Großaufträge werden in der Serienproduktion mittels eines Zehn-Farben-MHM-Automatik-Direktsiebdruck-Karussells produziert, einzeln kontrolliert und danach termingerecht durch eine Spedition des Vertrauens ausgeliefert. Und um die stetig wachsende Nachfrage nach hochauflösenden, vielfarbigen Druckmotiven befriedigen zu können, wurde die Kornit-Technologie- Thunder 932 NDS im September 2009 direkt aus Israel importiert. Sie war die erste Industrielösung von Kornit, die in den Maschinenpark von Promotexx eingezogen ist. Über die Jahre wurden nicht nur Hunderte von Textilprojekten mit ihr realisiert, sondern auch viele Erfahrungen gesammelt. Und da die positiven Rückblicke überwogen haben, fiel es dem Textilunternehmen nicht schwer, sich für die Investition in eine neue Kornit Avalanche 591 zu entscheiden. »Mit der ersten Kornit-Direktdruckmaschine im deutschsprachigen Raum ist Promotexx Vorreiter bei der modernsten Veredelungstechnik und setzt nicht nur neue Maßstäbe bei der Qualität, sondern auch bei den Preisen«, freut sich Hintsteiner. So ist es mit der Einführung der Kornit Avalanche möglich, bis zu 30 Prozent bei den Produktionskosten einzusparen. Da freut sich nicht nur Promotexx, sondern auch der Kunde.

Ein neuer Partner
Die Kornit Avalanche 591 druckt mit acht Farb- und vier Weißdruckköpfen zu jeweils 256 Düsen und ermöglicht so gestochen scharfe 4C-Drucke auf textilem Untergrund. Durch die Kornit-Farbtechnologie schafft sie es, sowohl hauchzarte Pastelltöne als auch intensivste Volltöne auf den Textilien zu verewigen. »Natürlich könnte man jedes dieser Motive auch im Siebdruck drucken. Dabei würde man jedoch – je nach Aufwand – Auflagenhöhen von indestens 500 Stück benötigen. Somit eignet sich der Digitaldruck bei mittelgroßen Auflagen besser – auch bei vielfarbigen und komplexen Motiven «, erklärt Hintsteiner. Auch die Veredelung von Großformaten bis zu 90 x 60 cm ermöglicht die neue Digitaldruck-Maschine. Durch diese Eigenschaft können abfallende Drucke sowie Rundumdrucke für Modeschaffende realisiert werden. Materialien wie etwa Leder, Leinen, Denim, Seide und Polyester oder bis zu fünf cm dicke Materialien, also Taschen oder Kissen lassen sich ebenfalls problemlos bedrucken. Und diese neuen Möglichkeiten bringen natürlich auf neue Ideen: So plant Promotexx einen Laden für individuelle Mode und will damit die Wiener Einkaufsstraßen aufmischen.

Grün sind alle meine Kleider
Doch nicht nur eine freundliche Preispolitik und ein breites Dienstleistungsangebot liegen der Wiener Textildruckerei am Herzen. Auch die umweltschonende und hochqualitative Veredelung von Bekleidung ist seit dem Gründungsjahr ein fixer Bestandteil der Firmenpolitik. So gibt es eine eigene Modemarke, die für unveredelte T-Shirts aus Bio-Baumwolle steht. Diese werden auch nur mittels erneuerbarer Windenergie erzeugt. »Ein fair gehandeltes und umweltbewusst produziertes T-Shirt kostet im Schnitt nicht mehr als einen zusätzlichen Euro. Die Nachfrage an nachhaltig produzierter Ware befindet sich im Wachstum. « Die Grundlage der Firmensparte bilden T-Shirts der Bio-Marke Earth Positive. Sie sind zu 100 Prozent biologisch und erfüllen die Kriterien des Global Organic Textile Standard. Da treffen die Öko-Tex-100- zertifizierten, Formaldehyd-freien Druckfarben, mit denen die Kornit Avalanche 951 produziert, direkt ins Schwarze. Und auch im Siebdruck wird der Umweltgedanke durch die Verwendung von Plastisol-Farben der neuesten Generation, die keine chemischen Weichmacher mehr beinhalten, mgesetzt. Dadurch sind die Farben sogar für die Veredelung von Kleinstkinderbekleidung geeignet. »Ich will die gesamte Textildruckerei zukünftig mit Öko-Strom betreiben«, sagt der 33-jährige Geschäftsführer. Der Anfang ist gemacht. Denn der Rasen vor dem Firmensitz in Brigittenau wird schon mit der Hand gemäht.

Quelle: large format 4 / 12
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Promotexx ökologisiert den Digitaldruck

Wien. Das Textildruckunternehmen Promotexx veredelt eigentlich Bioshirts im Siebdruck ökologisch und sozial nachhaltig. "Wir können jetzt auch im Digitaldirektdruck rohstoffschonender erzeugen", sagt Promotexx-Chef Werner Hintsteiner. Das Einzelunternehmen investierte jüngst mehr als 200.000 € in den neuen Drucker Kornit-Avalanche 951. Das ist der weltweit größte industrielle Digitaldirektdrucker.
Die Wiener Firma kann mit dem neuen Drucker erstmals mit formaldehydfreier Tinte produzieren. Formaldehyd ist der geläufigere Name für die giftige chemische Verbindung Methanal - sie gilt als krebserregend. "Die Tinte entspricht dem Textilsiegel Global Organic Textile Standard", sagt Hintsteiner. Dabei handelt es sich um ein Ökosiegel für die Herstellung von Textilien und Modeartikeln. Die Druckfarben des Kornit-Avalanche 951 sind außerdem nach dem Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert, einem Prüflabel für Produkte, die unmittelbar mit der menschlichen Haut in Berührung kommen.
Chromfrei gegerbt
Der Kornit-Avalanche 951 kann erstmals auch Werkstoffe wie Leder, Leinen, Jeansstoff, Seide und Polyester mit vielschichtigen Grafiken veredeln. "Ich plane, chromfrei, mit pflanzlichen Mitteln gegerbtes Leder für den Digitaldirektdruck zu verwenden", sagt Hintsteiner. Die seit 2002 bestehende Firma setzte im Vorjahr rund 540.000 €um. Promotexx beschäftigt in Summe zehn Mitarbeiter an den Standorten in Wien, Graz und Villach.

Quelle: Wirtschaftsblatt, 2 März 2012
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SIP: Alles Bio oder was?

T-Shirts aus Biobaumwolle, Öko-Tex 100 zertifizierte Plastisolsiebdruckfarben, wasserbasierte Inkjettinten – Promotexx aus Österreich hat sich der ökologischen Textilproduktion verschrieben.

Quelle: SIP Ausgabe 4/2011
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TVP: Minus 90 Prozent CO2-Ausstoss

Das Wiener Textilveredlungsunternehmen PromoteXx setzt auf ökologisch saubere Produkte und Produktionsprozesse. So führte die Textildruckerei nun die EarthPositive-Biobekleidung des Herstellers Continental Clothing ein. Hinter Earth-Positive verbirgt sich eine klimafreundliche und innovative Kleidung aus Biobaumwolle. Die gesamte Herstellung der Kollektion erfolgt ausschließlich unter Verwendung von Windenergie, wodurch nach Angaben des Herstellers bis zu 90 Prozent weniger CO2 ausgestoßen wird als bei der Produktion herkömmlicher T-Shirts. Bei der Textilveredlung verwendet PromoteXx umweltfreundliche Öko-Tex 100 zertifi zierte Druckfarben – sowohl im Siebdruck als auch im digitalen Direktdruckverfahren.

Quelle: TVP Ausgabe 5/2011
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Kleine Zeitung: Grüne Textilien als Erfolgsbasis!

Der Wernberger Unternehmer Werner Hintsteiner setzt mit seinen "grünen" Textilien neue Maßstäbe in Scahen ökologischer Herstellung. Die junge Firma ist flott auf Expansionskurs.

Quelle: Kleine Zeitung 12.08.2011
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Wirtschaftsblatt: Bioshirts sollen salonfähig werden

Promotexx-Chef Werner Hintsteiner zeigt, wie ein T-Shirt praktisch komplett grün erzeugt werden kann. 50.000 Stück von diesen Bioshirts will er in einem Jahr verkaufen.

Wien. Kurzärmelige Baumwollleibchen mit Rundhalsausschnitt sind längst in die Chefetagen eingezogen. Werner Hintsteiner will jetzt auch ökologisch und sozial nachhaltige T-Shirts in die feine Gesellschaft einführen. Der Chef der Wiener Textildruckerei Promotexx betritt mit der Earth Positive-Kollektion Neuland in Österreich. Die Modemarke steht für unveredelte T-Shirts aus Biobaumwolle, die mittels erneuerbarer Wind-und Sonnenenergie erzeugt worden sind. "Es wird bei der Herstellung dieser Bioshirts um bis zu 90 Prozent weniger Kohlen dioxid an die Umwelt abgegeben als bei der Fertigung handelsüblicher Baumwollleibchen", sagt Hintsteiner.

Biobaumwolle

Die Biobaumwolle stammt aus den Anbau-und Verarbeitungsgebieten in Madhya Pradesh in Zentralindien. Diese Gebiete zählen zum sogenannten Baumwollgürtel entlang des Erdäquators. Das Klima im Übergangsgebiet von der feuchtheißen Klimazone am Erdäquator zur gemäßigten Zone zeichnet sich durch den starken Monsunregen in den Monaten zwischen Juli und September aus. Die Region deckt mit dem Monsunregen bis zu 95 Prozent ihrer Wasservorräte.

Regenfeldbau

Die Baumwollpflanzen benötigen während der Keimung und während des Wachstums viel Regen. Sie brauchen aber während der Samenreife und während der Ernte nur wenig Regen. Der kleinbäuerliche Regenfeldbau passt die Anpflanzphase der Baumwollpflanzen an den Monsunregen an. Das Wasser wird in Auffangteichen, die Löschwasserteichen ähneln, gesammelt. Der Anteil der künstlichen Bewässerung an dem Gesamtwasserbedarf beläuft sich deshalb nur auf fünf Prozent.

Der Biolandbau verzichtet zur Gänze auf die gentechnisch veränderten Baumwollpflanzen, auf Kunstdünger und auf Pflanzenschutzmittel. "Das regionale Niemöl wehrt die Baumwollkapselkäfer auf natürliche Art ab", sagt Hintsteiner. Pheromone, die beispielsweise auch im ökologisch nachhaltigen Weinbau eingesetzt werden, schützen die Baumwollpflanzen ebenfalls vor den Schädlingen.

Die Biobaumwolle wird ökologisch und sozial nachhaltig ohne Einsatz künstlicher Entlaubungsmittel mit der Hand gepflückt, gesponnen, gewoben und gefärbt. "Das Abwasser wird beim Färben zwar verunreinigt, aber in Wasseraufbereitungsanlagen wieder zu Trinkwasser aufbereitet", sagt er. Die Bioshirts gelangen nach dem Zuschnitt und nach dem Nähen über den Seeweg von Indien nach Europa. Der Transport vom Hafen in Hamburg nach Wien erfolgt auf dem Landweg. "Der Transport nach Wien könnte zukünftig auf der Baltisch-Adriatischen Achse erfolgen", sagt der Einzelunternehmer.

Veredelung daheim

Die Veredelung der Bioshirts erfolgt in Österreich ebenfalls ökologisch und auch sozial nachhaltig. Promotexx verwendet im Siebdruck ausschließlich Farben, die keine Phthalate -das sind Salze und Ester der Phthalsäure -enthalten. Das Kreislaufsystem des Siebdrucks bereitet das Wasser wieder auf. Die Farben für den Kornit Digitaldirektdruck haben Wasser zur Grundlage. "Ich will die Textildruckerei zukünftig mit Ökostrom betreiben", sagt der 33-Jährige. Der Rasen vor dem Firmensitz in Brigittenau wird schon mit der Hand gemäht.

Das Ziel ist, im ersten Jahr 50.000 Stück Bioshirts zu verkaufen. Das Einzelunternehmen, das am Markt als Promotexx auftritt, zählt unter anderem das Kommunika tionsunternehmen A1 Telekom Austria, das Modelabel Tu felix Austria und die Waldviertler Werkstätten zu den Kunden. Hintsteiner beschäftigt zehn Mitarbeiter in der Zentrale in Wien, in der Filiale in Graz und in der Produktion in Villach. "Meine Vision ist, ein Franchisesystem aufzubauen", sagt der gebürtige Villacher. Die Partnerschaft mit Earth Positive sei deshalb auch eine strategische Partnerschaft. Hintsteiner setzt jährlich rund 350.000 €um. Die Exportquote beläuft sich auf fünf bis zehn Prozent. Das Hauptzielland ist Deutschland.

Der BWL-Student der Wirtschaftsuniversität Wien hat die Firma 2002 gegründet. Der Firmenauftritt im virtuel en Netzwerk Myspace verbreitet noch den Geist einer Studentenfirma. "Der Abschluss meines Studiums steht unmittelbar bevor", sagt er.

ZUR PERSON

Werner Hintsteiner, am 29. Juni 1978 in Villach geboren, ist Absolvent der Handelsakademie. Der Wahl-Wiener studiert BWL an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er verbringt seine Freizeit mit Tennisspielen, Fahrradfahren und Wandern.

Quelle: Wirtschaftsblatt 29.07.2011
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Global 2000: Mit Biostextilien gegen den Klimawandel

... so lautet das Motto der Leiberl, die das Unternehmen promoteXx aus Biobaumwolle herstellt. Bei der Produktion der Leiberl wird zu 100 Prozent auf alternative Energien zurückgegriffen. Das seit 2002 bestehende Unternehmen hat in der Pasettistraße im 20. Wiener Gemeindebezirk seine Geschäftszentrale. Dort sprach GLOBAL 2000 mit Geschäftsführer Werner Hintsteiner über seine Erfahrungen als Pionier in der Ökotextil-Branche, sein daily business und darüber, wie sein ganzheitlich-ökologisches Produktionskonzept Wettbewerbsvorteile schafft.

Zum vollständigen Interview!

Quelle: Global 2000 29.7.2011
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Krone: Bio-Shirts gegen Atomenergie!

Schick und umweltfreundlich: Die neuen Bio-Shirts von „promoteXx“ sind rein aus Biobaumwolle, die Produktion erfolgte ausschließlich unter Verwendung von Windkraft – so werden bis zu 90 Prozent weniger giftiges CO2 ausgestoßen als bei der Herstellung herkömmlicher T-Shirts. Auch die österreichische Rockband Centao(Bild), die bereits als Vorgruppe von Guns N‘ Roses aufgetreten ist, ist vom Motto der trendigen Leiberln begeistert: „Mit Windenergie gegen Atomkraft“.

Quelle: Kronen Zeitung Abendausgabe 17.07.2011
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Medianet: Produkt des Tages

Sauberes Business. Das Wiener Textilveredelungsunternehmen promoteXx bringt mit „Earth Positive–Bio-Bekleidung“ klimafreundliche und innovative Bekleidung aus Biobaumwolle auf den Markt. Die gesamte Produktion erfolgt ausschließlich unter Verwendung alternativer Energiequellen (Vor allem Windenergie), wodurch bis zu 90 % weniger CO2 ausgestoßen wird als bei der Produktion herkömmlicher T-Shirts. Bei der Textilveredelung werden umweltfreundlich Öko-Tex 100 zertifizierte Druckfarben verwendet. Darüber hinaus ist es durch den Technologievorteil des „Kornit DigitalDirektDrucks“ möglich, T-Shirts umweltschonend mit wasserbasierenden Farben vielfarbig zu bedrucken. Namhafte B2B-Kunden konnte promoteXx schon gewinnen. Mehr Infos: www.promoteXx.eu

Quelle: Medianet Wien, 12.07.11 – Nr. 1488
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Kärntner Tageszeitung: Ein "Pionier in der Textilproduktion"

Ökologische Textilherstellung: Bei der Firma promoteXx werden Umwelt und Nachhaltigkeit großgeschrieben. Zum Einsatz kommt Windenergie.

Villach, Wien. Vom kärntnerischen Ein-Mann-Projekt zum erfolgreichen, mittelständischen, österreichischen Unternehmen – diese Entwicklung hat promoteXx hinter sich. Eine Firma für Textilveredelung in den Bereichen Werbe-, Berufs- und Freizeitbekleidung. Hinter dem ganzen steht der gebürtige Wernberger Werner Hintsteiner (33). Er hat das Unternehmen 2002 gegründet. Heute befindet sich die Zentrale in Wien, 2 weitere Standorte sind in Graz und in Villach/Landskorn angesiedelt.

Seit Anbeginn waren für Hintsteiner Umwelt und Nachhaltigkeit mehr als nur Schlagwörter. Nun setzt er seiner bisherigen Tätigkeit aber noch eines drauf und führt EarthPositive(tm) – Bio-Bekleidung an.
Was sich dahinter verbirgt? Es handelt sich um Gewand aus Biobaumwolle. Die gesamte Produktion erfolgt ausschließlich unter Verwendung alternativer Energiequellen – Windenergie. So werden bis zu 90 Prozent weniger CO2 ausgestoßen, als bei der Herstellung herkömmlicher T-Shirts, sagt Hintsteiner. Und: „Ich freue mich mit diesem ökologischen Konzept eine Pionierrolle in der umweltfreundlichen Textilproduktion einzunehmen.“

Pläne für Villach
Der Unternehmer hat aber noch andere Pläne: Derzeit werden im Landskorn Großaufträge im Direktsiebdruck verarbeitet. In naher Zukunft soll dann in Villach eine zusätzliche Vertriebsstätte direkt für die Kärntner Kunden errichtet werden.

Quelle: KTZ Kärntner Tageszeitung, Klagenfurt 08.07.11
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